Archiv
28.04.12
Tag wie bei der BF
JF
Bericht
23.02.12
Schwerer Verkehrsunfall
FF
Bericht
05.11.11
Kameradschaftsabend
VG Maxdorf
FF
Bericht
17.10.11
Einsatzübung Logistikstandort Fa. Roche
FF
Bericht
06.08.11
VG TH-Seminar mit Weber Hydraulik
FF
folgt
22.06.11
KLAF
Feuerwehr Fußgönheim
FF
Bericht
18.06.11
Jahreshauptübung Jugendfeuerwehr
JF
Bericht
04-05.06.11
40. Kreisfeuerwehrtag des Rhein-Pfalz-Kreis
FF/JF
Bericht
26.03.11
Übergabe Kettensäge durch Förderverein
FF
Bericht
26.03.11
Belastungsübung VG
FF
Bericht
22.03.11
Gasbrandseminar VG in Homburg
FF
Bericht
06.03.11
Rauchmelder sind Lebensretter
FF
Bericht
27.02.11
Schwerer Verkehrsunfall
FF
Bericht
08.01.11
Weihnachtsbaum Sammlung
JF/FF
13.11.10
Kameradschaftsabend
FF
Bericht
03.07.10
Generationenfest
JF/FF
Bericht
02-04.06.10
Ein Tag wie bei der BF
JF
Bericht
24.04.10
TH-Seminar
FF
Bericht
28.02.10
Unwetter Xynthia
FF
Bericht
09.01.10
Rebknorzenaktion
FF
Bericht
01.01.10
Ehrung Kirsch/Klatt
FF
Bericht
Tag wie bei der
Berufsfeuerwehr für die Jugend
Am Wochenende nach dem großen Unwetter stand der "Tag wie bei der Berufsfeuerwehr" für
die Jugendfeuerwehren der Verbandsgemeinde an; es ging darum, eine 24-Stunden-Schicht aus dem Alltag
eines Berufsfeuerwehrmanns "nachzu spielen".
Insgesamt 33 Kinder und Jugendliche (10 Birkenheide, 10 Fußgönheim, 13 Maxdorf) trafen sich Samstag
früh um 9 h zum Dienstbeginn mit Fahrzeugübernahme und Einteilung.
Der Tag war dann mit Unterricht, Übungen und Dienstsport eingeteilt,
gemeinsames Essen und Bereitschaftszeit am Abend, Übernachtung im Feuerwehrhaus,
Frühstück und Wachübergabe am nächsten Morgen - eben wie im richtigen Leben bei der Berufsfeuerwehr.
Natürlich durfte auch der ein oder andere "Einsatz-Alarm" nicht fehlen; das Einsatzvorbereitungsteam
hatte aus dem gesamten Spektrum an Einsatzarten die unterschiedlichsten Szenarien ausgewählt und
jugendgerecht vorbereitet. Neben mehreren kleineren Ereignissen wie Ölspur oder Flächenbrand waren der
Nachtalarm zur Personensuche sowie ein vorgeblicher Brand der Kindertagesstätte in Birkenheide mit starker
Rauchentwicklung aus der Nebelmaschine und mehreren vermissten Personen die beiden
Highlights dieser Jugendschicht; zu letzterem Einsatz erschienen u.a.
auch die Bürger meisterin Marie-Luise Klein und Ortsbürgermeister Rainer Reiß,
um sich von dem Ausbildungsstand der Jugend zu überzeugen.
Aufgrund des parallel stattfindenden Truppführerlehrgangs des Rhein-Pfalz-Kreises in Maxdorf,
fand das Tagesprogramm im Feuerwehrhaus Fußgönheim statt; ab dem frühen Abend siedelte die Gruppe
mit ihren Fahrzeugen dann ins Feuerwehrhaus Maxdorf um.
Mit dabei waren auch Jugendliche, die erst in der Woche zuvor der Jugendfeuerwehr beigetreten sind
und gleich in der ersten Woche der Mitgliedschaft dieses Highlight erleben konnten.
Die Wehrleitung und Wehrführungen bedanken sich
bei den Jugendwarten Michael Bäumler (Bir), Steffen Mayer (Fgh) und Christoph Armbrust (Max)
und dem über 20köpfigen Betreuer und Logistikteam für diese grandiose Veranstaltung,
die unserem Feuerwehrnachwuchs noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Geübt für den Ernstfall: TH-
Seminar der VG Maxdorf
Am Samstag, den 22.05.2010, fand auf dem Gelände der Feuerwehr Fußgönheim
in der Industriestraße und auf der Fahrbahn davor ein ganztägiges Seminar für technische
Hilfeleistungen insbesondere bei PKW-Unfällen statt. An der Fortbildung nahmen 23 Personen
aus allen drei Ortsfeuerwehren der VG Maxdorf teil, darunter viele Anwärter, aber auch
gestandene Feuerwehrmänner bis hin zu Gruppen- und Zugführern.
Am Vormittag wurde der theoretische Ablauf eines Einsatzes bei einem Verkehrsunfall
erläutert und auch ein Ausbildungsfilm zu diesem Thema gezeigt - so konnten auch
einige Erkenntnisse aus einem Seminar bei einem externen Anbieter,
welches mehrere der Ausbildung vor wenigen Wochen besucht hatten, innerhalb der
VG-Feuerwehr in die Fläche gebracht werden. Nach einer kurzen Mittagspause wurden die
Teilnehmer dann in Kleingruppen im praktischen Teil u.a. in der Handhabung und
Bedienung der hydraulischen Rettungsgeräte (z.B. Rettungsschere und Spreizer)
unterwiesen; das sog. Glasmanagement sowie das Airbag- Scanning waren weitere
Schwerpunkte - speziell in neueren und hochpreisigen Fahrzeugen stellen das Material
der Scheiben und vor allem die Airbagausstattung eine nicht unerhebliche Zusatzgefahr für
Patient und Retter da. Bei der Abschlussübung mussten dann alle Teilnehmer
gemeinsam ein Unfallszenario abarbeiten: hier waren drei PKWs in einen Auffahrunfall
verwickelt und ineinander verkeilt. Insgesamt drei "Patienten" (Dummys) waren
aus diesem Schrottberg zu befreien und erst zu versorgen. Die Ausbildung wurde unter der
Gesamtleitung des stv. Wehrleiters Frank Koob, der zugleich Fachbereichsleiter "Ausbildung" ist,
durchgeführt; herzlichen Dank geht an die weiteren Ausbilder Rainer Schädlich, Timo Hahn
und Steffen Mayer sowie an alle die Teilnehmer, die an dem schönen Pfingstsamstag acht
Stunden ihrer Freizeit opferten, um sich auf den Ernstfall vorzubereiten und insbesondere
nach Verkehrsunfällen eingeklemmte Mitbürger professionell und schonend aus
Unfallautos retten zu können.
Sturm "Xynthia" beschäftigt auch die Feuerwehren der VG
Der Sturm "Xynthia", der vergangenen Sonntag landesweit für hohe Schäden und zahl- reiche Verletzte sorgte,
hat auch die VG Maxdorf getroffen und einen rund 10stündigen Dauer- einsatz der drei Ortswehren verursacht.
Die VG Feuerwehr war seit kurz nach 12 h mit insgesamt 60 Männern und Frauen in 10 Fahrzeugen unterwegs.
Insgesamt waren örtlich 72 verschiedene Einsatz- stellen (16 Ortsgebiet Birkenheide, 30 Ortsgebiet Fußgönheim
und 26 Ortsgebiet Maxdorf) abzuarbeiten, dabei aber teilweise mehrere Hilfeersuchen an einer Stelle oder in
unmittelbarer Nachbarschaft. In Fußgönheim mussten gleich zwei Straßen gesperrt werden, nämlich zum einen
der südliche Teil der Speyerer Straße sowie die Haardtstraße (zw. Donnersbergstr. & Kalmitstr.). Beide
Sperrungen wurden an den lokalen Rundfunk wie auch an die VG-Verwaltung zur weiteren Entscheidung am
Montag gemeldet. In Maxdorf gab es eine leicht) verletzte Person durch ein vom Sturm mitgerissenes Zelt. An
insgesamt drei Einsatzstellen waren Bäume auf Stromleitungen gefallen, so dass der Notdienst der Pfalzwerke
hinzuzuziehen war. Die Feuerwehreinsatzzentrale (FEZ) in Maxdorf nahm die von der Rettungsleitstelle, der
Polizei und von Bürgern selbst eingehenden Notrufe auf und koordinierte den Einsatz der 10 Fahrzeuge der VG.
Dabei waren Fahrzeuge der drei Ortswehren auch häufig in benachbarten Ortsgemeinden innerhalb der VG im
Einsatz - nur durch diese Flexibilität und die zentrale Steuerung aus der FEZ war es überhaupt möglich, die 72
Einsatzstellen innerhalb des Tages abzuarbeiten und allen Hilfeersuchen zeitnah gerecht zu werden. Die FEZ
hatte weiterhin stündlich per Fax den Kreisfeuerwehrinspektor Uwe Speichermann über die Entwicklung und
den Sachstand zu informieren, damit dieser stets einen Überblick über die Lage im Rhein-Pfalz-Kreis hatte.
Gegen 18 Uhr traf sich die Wehrleitung der VG mit der Bürgermeisterin Marie-Luise Klein sowie Herrn Selbach
von der Rheinpfalz, um über die abgearbeiteten Einsätze und die aktuelle Lage zu informieren. Aufgrund des
anhaltenden Sturms war es der Feuerwehr nicht möglich, die Drehleiter einzu-setzen oder Arbeiten an/auf
Dächern vorzunehmen. Auch mussten einige Hilfeersuchen ab-gelehnt werden, die Ereignisse auf Privatgelände
ohne weitere Gefährdung (z.B. umgestürzte Bäume im Garten) betroffen haben; die Feuerwehr musste sich -
ihrem gesetzlichen Auftrag entsprechend - darauf beschränken, Einsatzstellen, von denen eine weitere
Gefährdung ausging, zu bedienen und für weitere Aufräumarbeiten auf Privatgelände an Fach- firmen
(Gartenbaubetriebe, Dachdecker, etc.) verweisen.
Rebknorzenaktion
Dank der freiwiligen Helfer der aktiven Wehr war es
uns möglich unsere Rebknorzvorräte
aufzustocken, dass dem Grillen auch dieses Jahr
nichts im Wege steht.
Ehrung
Am 01.01.2010 hatte die Freiwillige Feuerwehr Fußgönheim gleich 2 Jubilare zu feiern.
Die beiden Löschmeister Gerd Kirsch und Günther Klatt können auf jeweils 35 und 40 Jahre Feuerwehrdienst
zurückblicken und werden dafür am diesjährigen Kameradschaftsabend in Fußgönheim offiziell geehrt.
Herr Klatt trat am 01.01.1970 im Alter von 17 Jahren und Herr Kirsch am 01.01.1973 im Alter von 16 Jahren der
Freiwilligen Feuerwehr Fußgönheim bei.
Beide absolvierten erfolgreich die Grundausbildung, den Maschinistenlehrgang, Funklehrgang, Atemschutzlehrgang,
Truppführerlehrgang sowie den Kettensägenführerlehrgang.
Des Weiteren agierten die beiden Herren als Gründungsmitglied, des heute 14-jährigen Fördervereins der
Freiwilligen Feuerwehr Fußgönheim.
Der Hauptberufliche Sparkassenbetriebswirt Günther Klatt erhielt bereits 1995 für 25 Jahre Feuerwehrdienst
das silberne und 2005 für 35 Jahre das goldene Feuerwehr - Ehrenzeichen.
Im Feuerwehrkreis ist er seit vielen Jahrzenten schon der Edelkassierer und Kassenwart.
Herr Klatt ist auch zu diesem Zeitpunkt der Dienstälteste aktive Feuerwehrmann der Wehr Fußgönheim.
Gerd Kirsch bekam das silberne Feuerwehr Ehrenabzeichen 2000 überreicht und wird dieses Jahr das Goldene erhalten.
Durch seinen zusätzlichen Führungslehrgang an der Landesfeuerwehrschule in Koblenz, seinen gesammelten Erfahrungen
in den 5 Jahren stellv. Wehrführer, sowie die Arbeitsstelle im Ort,machen Herrn Kirsch zu einem wichtigen Mann
in der Tagesalarmbereitschaft und zum Stammmaschinisten des Tanklöschfahrzeuges.
Die Wehrführung und die Feuerwehrkameradinnen und Kameraden bedanken sich bei den
beiden Kollegen für den bereits geleisteten Dienst, die stundenlange Unterstützung
bei Einsätzen, Festen, Renovierungen, Umbauten und vieles mehr sowie die tolle Kameradschaft.
Wir hoffen, dass uns beide Kollegen noch sehr lange im Feuerwehrdienst erhalten bleiben.
Text: Frank Koob
Kameradschaftsabend
Am Samstag, 13.11.2010, feierte die Feuerwehr der VG Maxdorf ihren diesjährigen Kameradschaftsabend,
in diesem Jahr ausgerichtet durch den Löschzug Fußgönheim im dortigen Bürgerhaus.
Beförderungen und Ehrungen z.T. für herausragend lange Dienstzeiten standen im Mittelpunkt der formellen Teils,
bevor im geselligen Teil die Feuerwehrfrauen und – männer mit Tanz und Party bis in die frühen Morgenstunden feierten.
Die Verleihung der beiden goldenen Feuerwehr-Ehrenzeichen für 35jährigen pflichttreuen Dienst übernahm
Landrat Clemens Körner, die übrigen Ehrungen und Beförderungen wurden durch die Bürgermeisterin Marie-Luise Klein
ausgesprochen. Nachfolgende Kameraden standen zur Ehrung und Beförderung an; soweit einzelne bei der
Veranstaltung nicht anwesend waren, werden die Beförderungen demnächst
nachgeholt (und erst mit der späteren Aushändigung der Urkunde wirksam):
Zum Feuerwehrmann: Dominik Borg, Vincenzo Caramanna, Tobias Häffner, Michael Thoms und Thomas Winter
Zum Oberfeuerwehrmann: Christian Cojocatiu, Tobias Hanß, Anel Radoncic, Marc Schneider, Sven Schönmehl
Zum Hauptfeuerwehrmann: Patrick Kiefer
Zum Löschmeister: Christoph Armbrust, Michael Bäumler, Thomas Kirsch, Markus Mayer
Zum Oberlöschmeister: Rudi Adam, Gerd Kirsch, Günther Klatt, Robby Wiebelskircher
Zum Brandmeister: Bernd Hirschbiel, Marc-Andre Schöttner
Zum Oberbrandmeister: Frank Hüttner
Dienstjubiläum 10 Jahre: Alexander Gugler
Dienstjubiläum 20 Jahre: Stephen Drumm, Thomas Horn
Dienstjubiläum 25 Jahre & Verleihung des silbernen Feuerwehrehrenzeichens: Bernd Hirschbiel, Rainer Schädlich, Kai Tilger
Dienstjubiläum 30 Jahre: Robby Wiebelskircher
Dienstjubiläum 35 Jahre & Verleihung des goldenen Feuerwehrehrenzeichens: Gerd Kirsch, Thomas Rozanic
Dienstjubiläum 40 Jahre: Günther Klatt
Daneben wurden noch Sven Schlicksupp zum stellvertretenden Jugendfeuerwehrwart
des Löschzugs Birkenheide sowie Marc-Andre Schöttner zum Gruppenführer
des Löschzugs Fußgönheim bestellt.
Schwerer Verkehrsunfall 27.02.11
Am späten Abend des 27.02 wurden die Feuerwehren der VG Maxdorf zu einem
schweren Verkehrsunfall zwischen Fußgönheim und Ruchheim alarmiert. Vor
Ort stellte sich heraus, dass der Fahrer eines Kleinwagens in einer langgezogenen Linkskurve
nach rechts von der Fahrbahn abgekommen war und nahezu in Seitenlage auf der Beifahrerseite
instabil im Graben lag – weitere Personen waren nicht im Unfallwagen, ein zweites Fahrzeug
war nicht betroffen. Nachdem das Fahrzeug stabilisiert worden war, konnte der Fahrer, der
unfalltypische Verletzungen erlitten hat, mit Rettungsschere und Spreizer aus dem Fahrzeug
befreit werden – dazu musste auch die sogenannte B-Säule auf der Fahrerseite (Erläuterung: wo
der Gurt des Fahrers bzw. die hintere Tür befestigt ist) vollständig entfernt werden. Die
Feuerwehren der VG waren mit 8 Fahrzeugen und 42 Mann ausgerückt.
Die hohe Zahl an beteiligten Einsatzkräften und –fahrzeugen ist darauf zurückzuführen, dass
nach der Alarm- und Ausrückeordnung der VG bei allen Alarmstichworten mit Lebensgefahr für
Mitbürger, die für das jeweilige Stichwort vorgesehen Fahrzeuge aller drei Ortswehren
ausrücken, häufig um sich im Rendevous-Verfahren vor Ort mit Material und/oder Personal zu
ergänzen, aber auch um entsprechende Reserven vor Ort bereitzuhalten. Angesichts der
Ehrenamtlichkeit und dem allgemeinen Rückgang der Mitgliederzahlen, rücken fast nie
normgerecht besetze Fahrzeuge aus, so dass oft erst vor Ort das Personal mehrerer Fahrzeuge zu
einer „Gruppe“ oder sonstigen taktischen Einheit zusammengestellt wird; zum anderen ist die
Ausstattung der 3 Wehren so aufeinander abgestimmt, dass sich das in den Fahrzeugen der 3
Ortswehren mitgeführte Material ergänzt. Letztlich ist zu beachten, dass insbesondere bei allen
Einsätzen mit einem (ggfs. drohenden) Personenschaden der Einsatzleiter bemüht ist, im Fall der
Fälle sofort auf Reservekräfte und redundante Einsatzmittel aus einem Bereitstellungsraum in
der Nähe der Einsatzstelle zurückgreifen zu können. Sobald der Einsatzerfolg absehbar ist und
eine weitere Gefährdung ausgeschlossen werden kann, rücken dann überzählige Fahrzeuge
wieder ein.
Rauchmelder sind Lebensretter – auch bei angebranntem Essen
Gleich 2 x wurden am Fasnachtswochenende die Feuerwehren der VG Maxdorf zu ausgelösten
Rauchwarnmeldern in Privatwohnungen alarmiert, 2 x war angebranntes Essen die Ursache –
und 2 x konnte durch den frühen Alarm der kleinen Helfer an der Decke Leben gerettet werden.
Am vergangenen Samstag Abend war eine im Backofen vergessene Pizza Auslöser des Alarms,
am Sonntag Nachmittag war die Wohnung einer Seniorin betroffen, bei der der Inhalt der Pfanne
brannte und die Räume schon stark verqualmt hatte –
in diesem Fall war der Rauchmelder am Hausnotrufsystem
angeschlossen, von wo aus die Feuerwehr alarmiert wurde.
In beiden Fällen musste die Feuerwehr lediglich die Brandquelle
(Backblech bzw. Pfanne) ins Freie bringen und die Wohnung z.T.
mittels maschinellem Lüfter vom Rauch befreien; in einem Fall
war die Akutversorgung durch den Rettungsdienst erforderlich.
„In beiden Fällen hätte sich ohne die frühe Alarmierung der
Feuerwehr aufgrund der Rauchmelder in kurzer Zeit eine akute
Lebensgefahr für die Bewohner durch die Rauchgase entwickelt“
ist Wehrleiter Rainer Schädlich überzeugt.
„Ab 2012 besteht die gesetzliche Pflicht, auch Altbau- bzw.
Bestandswohnungen mit Rauchmeldern nachzurüsten;
die beiden Fälle vom Wochenende zeigen, wie sinnvoll diese
gesetzliche Regelung ist.“
Seminar „Erdgas und Feuerwehr“
Am Dienstag, 22.03.2011, war die Feuerwehr der VG Maxdorf mit einer Abordnung von 14 Kameraden zu
einem Seminar im Trainingszentrum der Fa. Creos, ehemals Saar-Ferngas Transport, in Homburg.
In einem ersten von drei Blöcken erhielten die Teilnehmer von der Fa. Creos aus erster Hand Informationen
zu der Unternehmensgeschichte, die 1929 mit der Verbreitung von Kokereigas aus dem Saarland per
Fernleitung an die Rheinschiene begann, über die Umstellung der Unternehmenszwecks auf die Verbreitung
von Erdgas bis hin zur Trennung von Handel und Netz aufgrund des Energiewirtschaftsgesetzes aus 2005.
Heute versorgt die Fa. Creos ein Netzgebiet von 13.200 qkm mit 3,2 Mio Einwohner im Bereich des
Saarlandes und der Pfalz. Weitere Themen des ersten Blocks waren die Geschichte der Nutzung des Erdgases,
die chemische Zusammensetzung und der Verbrennungsvorgang von Erdgas, der Aufbau des Ferngasnetzes
samt des Aufbaus von unterirdischen Erdgasspeichern und die Herkunft des in der Pfalz abgegebenen Gases.
Dem Thema „Erdas und Tiefbauarbeiten“ sowie der Zusammenarbeit von Gasnetzbetreiber und Gasversorger
mit Rettungskräften bei Unfällen waren weitere Schwerpunkte des ersten Blocks.
Der zweite Block, der ebenfalls noch im Seminarraum stattfand, wurde von der Berufsfeuerwehr Saarbrücken
gestaltet und widmete sich den theoretischen Grundlagen eines Feuerwehreinsatzes bei Erdgasunfällen. So
ging es um Zünd- und Verbrennungstemperaturen, Explosionsbereiche von Erdgas-Luft-Gemischen und die
Ausbreitungsgefahr von ausströmendem Gas, Leitungskennzeichnungen im Fern- und Ortsnetz,
Gasdruckregel- und -messanlagen sowie Absperreinrichtungen in Endverbraucherobjekten. Die Szenarien
Erdgasaustritt im Freien/im Gebäude/brennend/nicht brennend wurden aus Sicht von
Feuerwehrführungskräften, aber auch im Hinblick auf die vorgehenden Trupps besprochen.
Der dritte Block fand dann in der Brand- und Löschversuchsanlage des Trainingszentrums statt. Unter
anderem wurden Gasaustritte und Gasbrände bei freiem definiertem Austritt nach oben, bei nicht definiertem
Austritt in eine Brandgrube und der Gasbrand bei zerrissener Gasanschlussleitung an einem Altbagger
demonstriert. Auch die Explosion von Erdgas in einem Kellerraum beeindruckte die Seminarteilnehmer.
Löschtaktikten zu brennendem Erdgas unter Einsatz von Pulverlöschern, aber auch mögliche Taktiken mit
dem Löschmittel Wasser unter Einsatz eines geschlossenen Verbundes von 3 Rohren der Feuerwehr wurden
trainiert.
Die Feuerwehr der VG Maxdorf bedankt sich bei der Fa. Pfalzgas, Frankenthal, die die Teilnahme an diesem
Seminar ermöglicht hat.
Belastungsübung – ein alljährliches Unterfangen
20 Feuerwehrangehörige der Verbandsgemeinde Maxdorf nahmen am 26.03.2010 bei der alljährlichen
Belastungsübung in Fußgönheim teil. Jeder Feuerwehrmann, der im Alter von mindestens 18 Jahren die Prüfung zum
Atemschutzgeräteträger erfolgreich absolviert hat, ist verpflichtet einmal im Jahr an einer solchen Übung
teilzunehmen, um seine Einsatzfähigkeit zu erhalten. Die Feuerwehr Fußgönheim, die zwei Mal jährlich diese
Veranstaltung für die Atemschutzgeräteträger der VG Maxdorf ausrichtet, hat eigens hierfür eine Atemschutzstrecke
entworfen. Die Übung dauert zwar nur 20 – 25 Minuten, stellt aber mit Hürden (z.B. mehrere Kriechtunnel und
Durchdringen einer Grube) ein sehr hohes Maß an körperlicher Belastung dar; diese Strecke wird mit verdunkelten
Atemschutzmasken quasi bei Nullsicht absolviert, wobei die Strecke ähnlich wie ein Labyrinth aufgebaut ist und dem
Feuerwehrmann Orientierungsvermögen in der Dunkelheit abfordert. Damit kein Gewöhnungseffekt eintritt, sind
insgesamt 3 verschiedene Orientierungsstrecken in Gebrauch. Vor und nach der Orientierungsstrecke muss jeweils
eine definierte Belastung auf dem Laufband und dem Ergometer erbracht werden.
Neben dieser Belastungsübung müssen die Atemschutzgeräteträger zudem an einer jährlichen theoretischen
Unterweisung sowie an einem Real-Einsatz oder einer Übung unter Einsatzbedingungen teilnehmen, um die
Atemschutztauglichkeit zu erhalten. Voraussetzung ist auch eine regelmäßige arbeitsmedizinische Untersuchung.
Sicherheit ist oberstes Gebot und diese kann nur gewährleistet werden, wenn die Feuerwehrleute durch regelmäßiges
Üben auf Einsatzgefahren und die körperliche Belastungen im Ernstfall vorbereitet werden.
Neben der eigentlichen, bundeseinheitlich vorgeschriebenen Belastungsübung wurden an diesem Samstag die
Atemschutzgeräteträger – nach dem Ausbildungskonzept der VG – zusätzlich an drei weiteren Stationen ausgebildet:
1) Einweisungen und Training in die Korbsteuerung der Drehleiter sowie Gebrauch der Anbauteile dieses Fahrzeugs
(z.B. Krankentragehalterung, Wenderohr, etc).
2) Einweisung und Training mit der Wärmebildkamera der VG Maxdorf
3) Unterweisung zum Verhalten bei einem Atemschutzunfall, Umgang mit der hierfür konzipierten Rettungstasche
sowie allgemeine Suchtechniken im verrauchten Gebäude
So ist sichergestellt, dass jeder aktive Atemschutzgeräteträger auch den Umgang mit diesen
Ausrüstungsgegenständen der VG Feuerwehr mindestens einmal jährlich trainiert.
Während des gesamten Übungsablaufs stand das DRK, welches auch die Blutdrucküberprüfung sowie die permanente
Überprüfung des Gesundheitszustandes durchführt, auf Bereitschaft am Feuerwehrhaus Fußgönheim.
An dieser Stelle bedanken wir uns für die jährliche Unterstützung beim DRK Fußgönheim. Dank gilt aber auch den
Helfern der Ortswehr Fußgönheim für den Aufbau der Strecke und für die Verpflegung an diesem Tag sowie den
Ausbildern der Ortswehren an den drei Stationen.
Anschaffung Kettensägen von Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Fußgönheim e.V.
Der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Fußgönheim e.V. hat mit
der Beschaffung von zwei Kettensägen der Marke Stihl die technische
Ausstattung der Feuerwehr Fußgönheim ergänzt. Die Beschaffung
wurde in der Mitgliederversammlung am 14.03.2011 beschlossen.
Die Geräte, im Wert von 1725,50 €, wurden von der Vorstandschaft
am 26.03.2011 an die Feuerwehr Fußgönheim übergeben.
Bei den beiden Geräten handelt es sich um Stihl Motorkettensägen vom Typ
MS 362C-B.
Schnittlänge
40 cm
Leistung KW/PS
3,4 /4,6
Gewicht
6 kg
„Generationengrillfest“ mit Jubilaren
Am Samstag, den 03.07.2010 fand in der Feuerwehr Fußgönheim ein internes Grillfest statt.
Der Grundgedanke dieses gemeinsamen Grillfestes bestand darin, die Generationen von ehemaligen und
aktiven Kameradinnen und Kameraden sowie die Jugendfeuerwehr, deren Familienangehörige und
Fördervereinsmitglieder zusammen zu führen. Der Wehrführer der Feuerwehr Fußgönheim, Frank Koob,
begrüßte die zahlreichen Gäste sowie die Verbandsbürgermeistern/Ortsbürgermeisterin Marie-Luise Klein und
dankte für die große Beteiligung an dieser Veranstaltung; ehemalige Kameraden reisten sogar von
über 300 km Entfernung, extra für diese Fest an.
Nachträglich wurden die Feuerwehrkameraden Günther Klatt, der am 01.01.2010 sein 40jähriges Dienstjubiläum feierte,
und Gerd Kirsch, der am gleichen Tag sein 35-Jähriges feierte, geehrt.
Am 01.07.2010 feierten die Feuerwehrkameraden Rainer Schädlich und Kai Tilger ihr 25jähriges Dienstjubiläum.
Hauptbrandmeister Rainer Schädlich und Hauptfeuerwehrmann Kai Tilger werden zudem am diesjährigen
Kameradschaftsabend der VG mit dem silbernen Feuerwehrehrenzeichen geehrt.
Am 01.07.1985 trat Herr Schädlich im Alter von 17 Jahren und Herr Tilger im Alter von 16 Jahren der
Freiwilligen Feuerwehr Fußgönheim bei. Beide absolvierten erfolgreich die Lehrgänge auf Orts- und Kreisebene.
Sie sind Gründungsmitglieder des Fördervereins der Frei-willigen Feuerwehr Fußgönheim.
Rainer Schädlich arbeitet berufliche bei der Firma Roche als Leiter der Abteilung Ideenmanagement.
Er absolvierte alle Lehrgänge auf der Landesfeuerwehrschule Rheinland-Pfalz in Koblenz und war vom
01.01.1997 bis 30.06.2003 als Wehrführer der Feuerwehr Fußgönheim tätig - hiermit dankt ihm die
Feuerwehr Fußgönheim noch einmal ganz herzlich für die geleistete Arbeit in dieser Zeit.
Seit dem 01.07.2003 begleitet er das Amt des Wehrleiters der VG Maxdorf.
Kai Tilger ist als Selbstständiger in Fußgönheim tätig und für die Tagesalarmbereitschaft ein wichtiges Mitglied
der Feuerwehr, da es immer seltener wird, dass Mitglieder der Feuerwehr auch im Ort arbeiten.
Dank gilt Kai Tilger für die bauliche Unterstützung bei der Holzdeckenaktion und den Ausbau des Florianstübchens
beim Neubau des Feuerwehrgerätehauses.
Beide Jubilare bekamen als kleine Anerkennung einen Gutschein von den Kameraden der
Freiwilligen Feuerwehr Fußgönheim überreicht. Wehrührer Koob bedankte sich bei den Anwesenden und
den Jubilaren für die geleisteten Dienste, die stundenlange Unterstützung bei Einsätzen, Festen, Renovierungen,
Umbauten, Unterstützung des Feuerwehrwesens durch Mitgliedschaft im Förderverein sowie Opferung der
Freizeit für das Allgemeinwesen und na-türlich für die tolle Kameradschaft.
Bild&Text: Frank Koob
Jahreshauptübung der VG-Jugendfeuerwehren
Am Samstag, den 18.06.2011, fand die Jahreshauptübung der Jugendfeuerwehren der VG
Maxdorf statt: um 14 Uhr hieß es „Übungsalarm für die Jugendfeuerwehren,
Rauchentwicklung im Kellergeschoß des Maximilianstifts, mehrere vermisste Personen“.
Mit insgesamt 6 Fahrzeugen (je 2 pro Ortswehr) eilten die 30 jugendlichen Floriansjünger
zu Hilfe, begleitet von insgesamt 10 erwachsenen Kameraden als Fahrer/Maschinisten,
Gruppenführer und Unterstützer. Im Kellerbereich des Stifts waren dann bei Eintreffen 8
Personen „vermisst“, 4 Dummies und weitere 4 lebende Jugendliche, die sich gut und
kreativ versteckt hatten. Aufgabe der Jugendfeuerwehrleute war nun zum einen die
Personensuche im Kellerbereich , welche mit 8 Trupps gleichzeitig im unbeleuchteten
Keller ausgeführt wurde, zum anderen die Brandbekämpfung – an der Nord- und Südseite
des Objekts (Freiflächen zum Flößerbrunnen und Parkplatzbereich) nahmen die
Jugendlichen jeweils mehrere Strahlrohre vor und stellten ihr Können unter Beweis.
Andere wiederum hatten an der Sammelstelle für die „Opfer“ die Aufgabe, diese zu
betreuen und Erste Hilfe Maßnahmen durchzuführen, was von einem Kameraden, der
hauptberuflich im Rettungsdienst arbeitet, kritisch und anleitend begleitet wurde. Nach
einer knappen halben Stunde hieß es dann, alle 8 Personen gerettet – Feuer aus –
Übungsende.
Der stv. Wehrleiter der VG Frank Hüttner, der die Übung geplant und geleitet hat,
bedankte sich im Anschluss bei der Heimleitung für die Gelegenheit, das Objekt zu
beüben, und für die gute Zusammenarbeit – erst vor wenigen Wochen war in der
Einrichtung ein Vortrag über das Verhalten im Brandfall von den Bewohnerinnen und
Bewohnern interessiert aufgenommen worden. Viele der Bewohnerinnen und Bewohner
verfolgten dann auch sehr interessiert die Übung der Jugend, hatten sich im Foyer
versammelt und belohnten die Jugendlichen mit Applaus für jedes „gerettete“ Opfer,
welches vom Keller ins Freie gebracht wurde. Hüttner bedankte sich auch bei den
Jugendlichen und den aktiven Helfern für die rege Beteiligung an diesem Samstag
Nachmittag; zugleich lobte er den schon guten Ausbildungsstand des Nachwuchses der 3
Ortswehren, verbunden mit der Vorfreude auf den 16. Geburtstag jedes JF-Mitglieds, was
dann den Übertritt in die aktive Wehr ermöglicht.
40. Kreisfeuerwehrtag in Fußgönheim
Am 04. & 05.06.2011 haben die Feuerwehren des VG Maxdorf den 40. Kreisfeuerwehrtag des Rhein-Pfalz-
Kreises rund um das Reitgelände und das Feuerwehrhaus Fußgönheim ausgerichtet.
Das Menschenkicker-Turnier zum Auftakt der Veranstaltung musste aufgrund eines heftigen Gewitters nach
etwa 2/3 der Spiele vom Außengelände in Fahrzeughalle verlegt werden, was die gute Stimmung unter
Sportlern und Zuschauern jedoch nicht trüben konnte. Letztlich siegte die Mannschaft der Spedition
Knubben vor den beiden Mannschaften der Feuerwehr Neuhofen. Die Siegerehrung erfolgte im Rahmen der
offiziellen Eröffnung des Kreisfeuerwehrtags durch den Landrat Clemens Körner – dieser ging in seiner Rede
auf das gleichzeitig zu feiernde 135jährige Bestehen der Feuerwehr Maxdorf, die als Löschgruppe einer
Außensiedlung von Lambsheim gegründet wurde, ein und stellte einen Bezug zur aktuellen Diskussion um
die anstehende Kommunalreform her. Vom Thema „interkommunale Zusammenarbeit“ leitete er dann über
zu dem neuen Konzept der Kreisbereitschaften, welches ab dem 01.07.2011 eingeführt wird und im
Katastrophenfall künftig Gewähr bietet, dass Verstärkungen durch andere Wehren aus dem Kreisgebiet
gleichmäßig abgezogen werden, so dass zum einen in jeder Gemeinde der Brandschutz sichergestellt bleibt
und zum anderen definierte, schlagkräftige Einheiten zur Großschadensstelle fahren. Bürgermeisterin Marie-
Luise Klein begrüßte sowohl in ihrer Eigenschaft als Verbandsbürgermeisterin und damit Chefin der
ausrichtenden VG-Wehr wie auch als Ortsbürgermeisterin von Fußgönheim, wo die Feierlichkeiten
stattfanden. Auch sie ging auf die Geschichte der Ortswehr Maxdorf ein, die Entwicklung von der
Löschgruppe einer Aussiedlung hin zur Stützpunktwehr der VG, aber auch auf den Wandel der Aufgaben der
Feuerwehr in den letzten 135 Jahren und das breite Aufgabenspektrum im Jahr 2011. Abschließend
begrüßten der Vorsitzende des Regionalfeuerwehrverbands Vorderpfalz e.V., Jürgen Güssow, und der
Kreisfeuerwehrinspekteur Uwe Speichermann die anwesenden Gäste und Vertreter nahezu aller Ortswehren
des Landkreises.
Am Abend bebte dann die Halle des Fahr- und Reitvereins Fußgönheim beim „Fire-Fighter-Rock“ mit der
überregional bekannten Band „korrekt“, während andere im Freien die Sommernacht – leider unterbrochen
durch den ein oder anderen Regenschauer – genossen.
Der Sonntag begann mit einem ökumenischen Gottesdienst unter dem Motto „Weil der Himmel uns
braucht“, gestaltet durch das Musikprojekt „laudes“ mit z.T. rockig-popigen christlichen Liedern. Pfr. Klaus
Meister und Pfr. Dr. Wolfram Kerner stellten in den Mittelpunkt der Feier den Dank an die rund eine Million
Mitglieder der Feuerwehren, die zu über 96 Prozent auf freiwilliger und ehrenamtlicher Basis den Dienst
verrichten, dabei gelegentlich ihr Leben riskierten und die gelebte Nächstenliebe vor die eigenen Interessen
stellen. Ein Kreuz aus Steckleiterteilen ergänzte die mit Blumen und Fahnen geschmückte Bühne; die
Kollekte wurde stilecht in Feuerwehrhelmen gesammelt. Die Fürbitten sprachen Jugendfeuerwehrangehörige
aller drei Ortswehren.
Nach dem Gottesdienst starteten die Kreisjugendwettkämpfe mit insgesamt 13 Mannschaften auf dem
angrenzenden Gelände der Fa. Ohlinger; vor dem Feuerwehrhaus waren besondere Feuerwehrfahrzeuge wie
z.B. der Teleskopmast der BASF-Werksfeuerwehr, der Rüstwagen-Kran der Berufsfeuerwehr Ludwigshafen
und das neue Tanklöschfahrzeug der Merck-Werksfeuerwehr zu bestaunen – viele nutzten auch die
Gelegenheit, durch eine Fahrt im Korb des Teleskopmastes das Veranstaltungsgelände aus der
Vogelperspektive anzuschauen. In der Fahrzeughalle hingegen stellten sich die Jugendfeuerwehren auf
Schautafeln vor, war eine historische Handspritze der Feuerwehr Lambsheim zu bestaunen und stand die
Spiele-Ausstellung des Rhein-Pfalz-Kreises samt Betreuerteam, zu erkennen am T-Shirt „Spieleberater“,
bereit. Hinter dem Feuerwehrhaus war einiges geboten für Kinder, von einer Hüpfburg über das
Spielmobil des Jugendhauses Maxdorf bis hin zum Ponyreiten. Auch beim Kinderschminken bildeten
sich an beiden Tagen lange Warteschlangen. Bei Mitmachstationen konnten Groß und Klein mit
einem Strahlrohr spritzen sowie an einem Pkw-Wrack mit Schere und Spreizer arbeiten.
Für gute Laune sorgten währenddessen in der Reithalle und auf dem Vorplatz die „Heidelberg &
District Pipes & Drums“, welche mit Dudelsackmusik und Trommeln immer wieder in Formationen
einmarschierten und das Publikum mitzureißen wussten. Zum Abschluss der Veranstaltung fand dann
die Siegerehrung der Kreisjugendwettkämpfe 2011 statt.
Altersgruppe II (Jahrgänge 1998 – 2001):
1. Heuchelheim II
2. Fußgönheim II
3. Heßheim
4. Birkenheide
5. Hochdorf-Assenheim
6. Römerberg
7. Heuchelheim III
Neues Kleinalarmfahrzeug für die Feuerwehr Fußgönheim
Die Feuerwehr Fußgönheim konnte am 22.06.2011 ihr neues Kleinalarmfahrzeug (KLAF) übernehmen,
dessen Anschaffung der Verbandsgemeinderat im Herbst letzten Jahres beschlossen hatte. Wehrleiter Rainer
Schädlich und Wehrführer Frank Koob übernahmen persönlich die Überführung des Fahrzeugs von
Rendsburg nach Fußgönheim. Am 23.06.2011 wurde es offiziell in Dienst gestellt und ersetzt ab jetzt zwei
ausgemusterte ältere Fahrzeuge, nämlich ein TSF (Tragkraftspritzenfahrzeug) aus dem Jahr 1979 und einen
GW (Gerätewagen) aus dem Jahr 1989.
Das neue KLAF ist für sechs Personen ausgelegt und dient zum Transport von Einsatzmaterial, das im
hinteren Teil des Wagens untergebracht ist, so zum Beispiel Atemschutzgeräte, Kettensäge, Tauchpumpe,
Stromerzeuger, Tragkraftspritze, Schläuche, Abstützsystem und Vieles mehr.
Einsatzübung am neuen Logistikstandort der Fa. Roche in Fußgönheim
Am frühen Abend des 17.10.2011 fand eine gemeinsame Übung der Löschzüge
Fußgönheim und Maxdorf am neuen Lager der Fa. Frigo-Trans GmbH in der Fußgönheimer
Industriestraße statt. In der speziell dafür ausgestatteten Halle sind seit dem Frühjahr
2011 auf über 13.000 Quadratmetern medizinische Großapparate und Laborgeräte der Fa.
Roche Diagnostics GmbH gelagert.
Wie im Ernstfall erkundete der Einsatzleiter Frank Koob zunächst die Lage u.a. anhand der
Daten der ausgelösten Brandmeldeanlage sowie der Aussagen der verantwortlichen
Personen und der evakuierten Mitarbeiter am Sammelplatz, um dann die erforderlichen
Befehle zu erteilen. Die Wasserversorgung wurde über den nahe Überflurhydranten
hergestellt, Trupps unter Atemschutz gingen in das Gebäude vor, um zunächst den
Bürobereich und sodann die verschiedenen Abschnitte der Halle nach Personen zu
durchsuchen sowie den Brand im Innenangriff zu bekämpfen; ein anderer Trupp unter
Atemschutz versuchte vom Korb der Drehleiter aus das Objekt zu schützen. Neben
Löschzug Fußgönheim waren aus Maxdorf der Einsatzleitwagen und die Drehleiter an der
Übung beteiligt; Wehrleiter Rainer Schädlich und Vertreter der Firma Roche Diagnostics
GmbH waren anwesend, um das Geschehen zu beobachten. Im Anschluss waren die
Einsatzkräfte zu einem kleinen Imbiss eingeladen, wofür die Feuerwehr herzlich dankt.
Kameradschaftsabend der VG Feuerwehr
Am 05.11.2011 fand im Dorfgemeinschaftshaus Birkenheide der diesjährige Kameradschaftsabend der VG-
Feuerwehr Maxdorf statt, in diesem Jahr ausgerichtet und gestaltet vom Löschzug Birkenheide unter Leitung
des Wehrführers Stefan Fiedler. Nach Begrüßung durch den Hausherrn, Ortsbürgermeister Rainer Reiß,
berichtete Bürgermeisterin Klein über das zu Ende gehende Jahr aus Feuerwehrsicht. Bei mehreren
erschreckend realistischen Einsatzübungen konnte sie sich persönlich vom hervorragenden Leistungsstand
der drei Löschzüge überzeugen; sie - wie auch die Beigeordneten und parteiübergreifend alle Mitglieder des
Verbandsgemeinderats - wüssten die ehrenamtlichen Leistungen „ihrer“ Feuerwehr zu schätzen, im regulären
Übungs- und Einsatzdienst, bei der Instandhaltung von Gerät und z.T. auch an den Gebäuden, aber auch für
das kulturelle Leben in den drei Ortsgemeinden u.a. durch die Verkehrssicherung von Fasnachts-, Kerwe- und
Laternenumzügen sowie bei sportlichen Großveranstaltungen, bei den Gedenkstunden auf den Friedhöfen,
aber auch durch die geselligen Veranstaltungen (Feuerwehrfeste und in 2011 auch der Kreisfeuerwehrtag),
welche einen festen Platz in den jeweiligen Veranstaltungskalendern einnehmen. Die Erneuerung der
persönlichen Schutzausrüstung der aktiven Kameraden genieße höchste Priorität und werde voraussichtlich
im kommenden Jahr abgeschlossen. Auch die Erneuerung des Fuhrparks schreite voran, in 2011 konnte in
Fußgönheim ein Kleinalarmfahrzeug beschafft werden, zum Jahresbeginn 2012 werde voraussichtlich das
neue Hilfeleistungslöschfahrzeug in Maxdorf in Dienst gestellt, um das 30 Jahre alte Tanklöschfahrzeug und
einen weiteren Gerätewagen zu ersetzen. Diese Beispiele zeigen den Stellenwert, den die
Entscheidungsträger im Verbandsgemeinderat der Feuerwehr beimessen. Auch auf die gute Arbeit in den drei
Jugendfeuerwehren, die sehr gute Zusammenarbeit mit allen Kindertagesstätten und Grundschulen in den drei
Ortsgemeinden sowie die Öffentlichkeitsarbeit durch wöchentliche Beiträge im Amtsblatt, vier stets aktuelle
Homepages (der 3 Ortswehren und auf VG-Ebene) und mehrere Info-Veranstaltungen für interessierte Bürger
(z.B. im Maximilianstift) ging Klein ein.
Landrat Clemens Körner nahm – nach einem einleitenden Grußwort – die Ehrung der beiden Birkenheidener
Oberbrandmeister Thomas Imhof und Helmut Scherrer für 35jährige aktive Mitgliedschaft vor und verlieh den
beiden im Namen des Innenministers Roger Lewentz das goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen des Landes
Rheinland-Pfalz. Kreisfeuerwehrinspekteur Uwe Speichermann gratulierte den Geehrten als Erster.
Im Anschluss ehrte Bürgermeisterin Klein gemeinsam mit der Wehrleitung der Verbandsgemeinde (Rainer
Schädlich mit den beiden Stellvertretern Frank Koob und Frank Hüttner) die Fußgönheimer Kameraden Rainer
Reiß und Karl-Heinz Heidinger sowie den Maxdorfer Kameraden Rudi Adam für 25jährige aktive Mitgliedschaft
und verlieh den dreien – ebenfalls im Namen des Innenministers Roger Lewentz – das silberne
Feuerwehrehrenzeichen.
Daneben sprach sie folgende Beförderungen und Ernennungen aus:
Zum Feuerwehrmann/zur Feuerwehrfrau:
Maximilian Baltes
Torben Bappert
Matthias Bayer
Anna Mayer
Marcel Mayer
Alexa Schneider
Zum Oberfeuerwehrmann:
Christian Caramanna
David Ihrig
Kim Kullmann
Philipp Reuther
Sven Schlicksupp
Stefan Weiss
Thomas Winter
Zum Hauptfeuerwehrmann:
Tobias Hanß
Anel Radoncic
Zum Löschmeister:
Tobias Fiedler
Stefan Kennerknecht
Sven Schimbeno
Zum Oberlöschmeister:
Thomas Horn
Zum Brandmeister:
Christoph Armbrust
Michael Bäumler
Thomas Kirsch
Markus Mayer
Zum Oberbrandmeister:
Timo Hahn
Zum Gerätewart und zum Schulklassenbetreuer des Löschzugs Birkenheide:
Stefan Andes
Zum Gruppenführer des Löschzugs Birkenheide:
Michael Bäumler
PRESSEDIENST
Thema:
Schwerer Verkehrsunfall auf der Ortsumgehung Maxdorf – Straße länger als 3 Stunden voll
gesperrt
Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Ortsumgehung Maxdorf (K 2) wurden heute Vormittag zwei
Personen schwer verletzt. Die Feuerwehren der VG Maxdorf wurden um 09:10 h zu dem Unfall alarmiert
und waren – unter der Gesamtleitung des Wehrleiters Rainer Schädlich - mit 24 Einsatzkräften und
insgesamt 6 Fahrzeugen vor Ort.
3 Pkw waren an dem Unfall beteiligt, wovon 2 nahezu frontal kollidiert sind. In einem dieser Fahrzeuge
war der Fahrer eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr befreit werden; der Fahrer des zweiten
Pkw hatte – vermutlich durch den ausgelösten Airbag – Gesichtsverletzungen erlitten. Neben der
Feuerwehr und der Polizei waren auch der Rettungshubschrauber „Christoph 5“ und drei
Rettungswagen vor Ort. Die Umgehungsstraße wird zu Reinigungsarbeiten voraussichtlich noch bis
mindestens 12:30 h gesperrt bleiben.
Nach den beiden Verkehrsunfällen vom vergangenen Donnerstag und Fasnachtsamstag handelt es sich
um den dritten schweren Verkehrsunfall innerhalb einer Woche in einem Bereich von nur wenigen
hundert Metern Abstand zueinander.
23.02.2012 –
Herausgeber: Feuerwehr VG Maxdorf, Industriestr. 1a, 67133 Maxdorf
Verfasser: Frank Hüttner, stv. Wehrleiter, Fachbereichsleiter Kommunikation
Ein „Tag wie bei der Berufsfeuerwehr“
Am letzten Wochenende im April durften die Angehörigen der drei Jugendfeuerwehren der VG Maxdorf einen
„Tag wie bei der Berufsfeuerwehr“ erleben und konnten einen Einblick in eine 24-Stunden-Schicht von 09 h am
Samstag bis zum Sonntag Vormittag erleben; im Rahmen dieses „BF-Tags“ fand auch die Jahreshauptübung
der VG-Jugendfeuerwehren an der Albertine-Scherer-Schule in Birkenheide statt.
Insgesamt nahmen 33 Jugendliche an der Veranstaltung teil; erstmals zu Gast waren den Samstag über auch
15 Angehörige der Malteser-Jugend aus Frankenthal. Die Jugendwarte und Betreuer hatten ein abwechslungsreiches
und spannendes Programm ausgearbeitet mit theoretischem und praktischem Unterricht, Dienstsport, Freizeitphasen
und selbstverständlich auch einer Reihe von Alarmierungen zu „Einsätzen“.
Neben der Großübung in Birkenheide waren die Jugendlichen auch zu „Scheineinsätzen“ wie einem Flächenbrand,
einem Pkw-Brand und mehreren Brandmelde-Alarmen unterwegs. Eine „Nachtwanderung“
war in Form des Alarmstichworts „Personensuche“ zu nächtlicher Zeit angesagt und
sorgte für anschließend ruhig schlafende Nachwuchs-Floriansjünger.
Die Zusammenarbeit mit den Maltesern war durchaus gelungen und für beide Seiten lehrreich und fruchtbar –
die Nachwuchs-Sanitäter lernten Feuerwehr-Equipment und –abläufe kennen, die Jugendfeuerwehrangehörigen
konnten einen Rettungswagen hautnah erleben und erhielten eine Auffrischung in „Erster Hilfe“.
Die Jahreshauptübung am Samstag Nachmittag ging von einem Kellerbrand in der
Albertine-Scherer-Schule mit einigen vermissten Schulkindern aus. Routiniert arbeiteten die
Jugendlichen den Einsatz ab, stellten eine Wasserversorgung her, retteten die Vermissten in dem
per Nebelmaschine verrauchten Schulhaus und bauten auch eine Wasserwand zur Abschirmung des
Zeltes auf, welches die Malteserjugend parallel errichtet hatte, um die realistisch geschminkten
Opfer zu versorgen. Viel Lob gab es daher auch vom Kreisjugendwart Torben Huy
und dem stellvertretenden Kreisfeuerwehrinspekteur Thomas Streun, welche als Vertreter der
Rhein-Pfalz-Kreises ebenso wie der stv. Wehrleiter Frank Hüttner und die Wehrführung Birkenheide
die Übung beobachtet hatten.
09.05.2012 –
Herausgeber: Feuerwehr VG Maxdorf, Industriestr. 1a, 67133 Maxdorf
Verfasser: Frank Hüttner, stv. Wehrleiter, Fachbereichsleiter Kommunikation